Webdesign

Webdesign ist die Planung und Gestaltung von Websites mit Blick auf Inhalte, Erscheinungsbild und Bedienung. Dazu gehören Seitenstruktur, Navigation, Layout, Typografie, Farben und die Darstellung auf unterschiedlichen Geräten. Gute Gestaltung hilft Besuchern, Informationen zu verstehen und ihre Aufgaben zu erledigen.

Webdesign und Webentwicklung

Webdesign legt fest, wie eine Website aufgebaut ist und wie sie sich bedienen soll. Webentwicklung setzt die Funktionen und Darstellung technisch um. In der Praxis überschneiden sich diese Arbeiten: Ein Formular muss sowohl verständlich gestaltet als auch zuverlässig programmiert sein. Eine Gestaltung, die wichtige technische Anforderungen ignoriert, ist noch keine vollständige Lösung.

Welche Fragen beantwortet ein Webdesign-Konzept?

  • Wer besucht die Website und mit welchem Anliegen?
  • Welche Informationen werden dafür in welcher Reihenfolge benötigt?
  • Welche Seiten und Navigationswege passen dazu?
  • Wie bleiben Inhalte auf Smartphone und Desktop verständlich?
  • Wie können Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten die Website nutzen?
  • Welche Handlung soll als nächster Schritt möglich sein?

Eine Farbauswahl beantwortet diese Fragen nicht. Sie ist ein Teil eines umfassenderen Konzepts.

Konkretes Beispiel: Ein Handwerksbetrieb

Ein illustrativer Besucher möchte eine Sanierung anfragen. Auf der Website braucht er Informationen zu angebotenen Arbeiten, Einsatzgebiet, passenden Projektbeispielen und dem Ablauf einer Anfrage. Webdesign ordnet diese Inhalte und macht den Kontaktweg auffindbar. Ein großes dekoratives Startbild wäre nur dann hilfreich, wenn es diese Orientierung unterstützt.

Wie hängen Webdesign, UX und SEO zusammen?

User Experience betrachtet das gesamte Nutzungserlebnis, einschließlich Erwartungen, Verständlichkeit und Rückmeldungen. Webdesign beeinflusst dieses Erlebnis wesentlich. Suchmaschinenoptimierung beschäftigt sich unter anderem damit, wie Suchmaschinen Inhalte finden und verstehen. Verständliche Strukturen und sinnvolle Links unterstützen beide Aufgaben, ersetzen aber weder gute Inhalte noch eine technische Prüfung.

Google beschreibt die Grundlagen im SEO-Startleitfaden. Ein bestimmtes Layout oder eine feste Textlänge garantiert keine Platzierung.

Wie prüft man einen Entwurf?

Mit echten Inhalten und konkreten Aufgaben. Lassen Sie beispielsweise eine nicht am Projekt beteiligte Person die passende Leistung und den Kontaktweg finden. Beobachten Sie, ob Begriffe und Reihenfolge verständlich sind. Prüfen Sie daneben Tastaturbedienung, Lesbarkeit und mobile Darstellung. Eine Bildvorschau allein kann funktionale Probleme nicht aufdecken.

Zur Umsetzung: Webdesign von Moritz Dunkel. Zur Vorbereitung: Website-Projekt planen.