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Viele Landingpages sehen hochwertig aus und bekommen trotzdem kaum Anfragen. Der Grund: Ein klarer Weg vom ersten Klick bis zur Entscheidung fehlt. In der Folge „Die perfekte Landingpage in 5 Schritten: Vom Klick zum Kunden“ zeigen Josie und Marc, wie du eine Seite konsequent auf die nächste sinnvolle Handlung ausrichtest.

Die fünf Schritte sind besonders für Selbstständige und kleine Unternehmen nützlich, die eine Dienstleistung, ein Produkt oder ein konkretes Angebot online erklären möchten. Entscheidend ist nicht, möglichst viele Elemente einzubauen. Entscheidend ist, dass Besucher schnell verstehen, ob das Angebot zu ihnen passt und wie sie weiterkommen.

1. Eine Handlung als Ziel wählen

Bestimme zuerst, was nach dem Besuch passieren soll: eine Anfrage, ein Termin, ein Kauf oder eine Anmeldung. Wählst du mehrere gleichrangige Ziele, teilst du die Aufmerksamkeit. Halte den nächsten Schritt deshalb sichtbar und führe Nebeninformationen so ein, dass sie ihn unterstützen.

2. Mit einer klaren Überschrift Aufmerksamkeit gewinnen

Besucher entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie weiterlesen. Die Überschrift sollte deshalb direkt sagen, für wen das Angebot gedacht ist und welches Ergebnis es ermöglicht. Ergänze sie mit einem kurzen Satz, der den Zusammenhang erklärt. Verzichte auf Werbeversprechen, die zwar groß klingen, aber nicht konkret werden.

3. Kundennutzen vor Funktionen stellen

Beschreibe nicht nur, was deine Leistung enthält, sondern was sie im Alltag verändert. Eine technische Eigenschaft wird überzeugender, wenn du erklärst, welches Problem sie löst. Sprich die Fragen deiner Zielgruppe an: Passt das zu meiner Situation? Was bekomme ich genau? Wie läuft die Zusammenarbeit ab?

Kurze Abschnitte, aussagekräftige Zwischenüberschriften und eine logische Reihenfolge helfen beim schnellen Erfassen. Baue Details dort ein, wo sie eine offene Frage beantworten.

4. Vertrauen mit passenden Belegen schaffen

Bevor jemand Kontakt aufnimmt, möchte er einschätzen können, ob dein Angebot verlässlich ist. Nutze dafür passende Projektbeispiele, nachvollziehbare Referenzen oder echte Kundenstimmen. Erkläre außerdem, wie der erste Schritt abläuft und was danach passiert. So wird die Entscheidung greifbarer und mögliche Unsicherheit sinkt.

5. Einen passenden Call-to-Action setzen

Der Button sollte konkret benennen, was Besucher erwartet. „Unverbindliches Erstgespräch anfragen“ schafft mehr Orientierung als ein allgemeines „Hier klicken“. Platziere die Handlungsaufforderung nach den Abschnitten, in denen sie für Leser logisch wird. Auf einer längeren Seite darf sie wiederkehren, sollte aber nicht mit anderen gleich auffälligen Optionen konkurrieren.

Vor dem Veröffentlichen testen

Prüfe die Seite am Smartphone, teste Formular und Links und achte auf eine kurze Ladezeit. Bitte außerdem eine Person, die dein Angebot noch nicht kennt, die Seite zu überfliegen: Versteht sie Zielgruppe, Nutzen und nächsten Schritt? Nach dem Start zeigen Anfragen und Nutzungsverhalten, wo du nachschärfen kannst.

Eine Landingpage wird dann wirksam, wenn Überschrift, Nutzen, Vertrauensbelege und Handlungsaufforderung dieselbe Entscheidung unterstützen. Mehr dazu findest du in unserem Beitrag zum Landingpage-Konzept in fünf Schritten und zu Websites, die mehr Kunden gewinnen.

Josie und Marc besprechen die fünf Schritte in der Podcastfolge ausführlich. Hör dir „Die perfekte Landingpage“ auf Spotify an.

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