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Flyer und Prospekte erstellen: So geht’s.

Die besten Tipps zum Thema: Prospekte und Flyer erstellen

Wozu ist eine Prospekt Gestaltung bzw. ein Prospekt überhaupt gut?

Die erste Frage, die sich stellt: Brauchen Sie überhaupt Prospekte? Benötigen Sie eigentlich Werbeflyer? Denn die Umsetzung von Werbeprospekten und Flyern ist zeitraubend und manchmal auch teuer und kann oftmals durch andere Maßnahmen ersetzt werden. Wenn sie beispielsweise ihren Geschäftsverkehr weitgehend über das Internet abwickeln, Ihre Lieferanten, Geschäftspartner und vor allem die potentiellen Kunden im Netz vertreten und erreichbar sind, dann können sie sehr lange ohne einen gedruckten Prospekt auskommen.


Prospekte und Flyer sind ein Push-Medien

Das heißt sie werden in der Regel aktiv von Ihnen überreicht oder versandt. Und sie haben gegenüber anderen Medien ein paar nicht zu vernachlässigende Vorteile:

  • Prospekte sind als Lektüre über alle nutzbar: in der Tat braucht man für Prospekte kein Internet Anschluss und kann sie überall hin mitnehmen, verteilen oder zum in die Jackentasche stecken, um sie in Ruhe daheim zu lesen.
  • Flyer und Werbeprospekte haben eine langfristige Wirkung: in vielen Unternehmen werden vom Einkauf oder anderen Abteilungen Prospekte archiviert. Zum einen den sie die Informationen über potentielle Geschäftspartner, zum anderen werden sie als gelungene Beispiele oder um einfach mehr mag Übersicht zu erhalten, aufbewahrt.
  • Flyer, Folder und Prospekte bieten Raum für Argumente: haben Sie eine erklärungsbedürftige Dienstleistung oder ein Produkt, über das man mehr wissen will? In einem Prospekt oder einem Werbeflyer ist der Platz in dies Darzulegen.
  • Prospekte, Flyer oder Broschüren vermitteln Emotionen: unabhängig und frei von technischen Beschränkungen können Sie in Prospekten mit Wort und Bild Emotionen wecken. Gelungene Produkt fotografieren können einen Schraubenzieher wie eine Trophäe aussehen lassen.

Aber auch die Nachteile des Mediums Prospekt bzw. Flyer sind offenkundig:

  • Zeitaufwändige Erstellung: die Erstellung eines Werbeprospektes kostet Zeit. Rechnen Sie für die Gestaltung eines vierseitigen Folders, inklusive dem Verfassen der Texte und dem Erstellen von Fotos oder der Suche nach Bildmaterial, mindestens 4 Wochen ein. Ein paar Arbeitstage vergehen für die Erstellung, die restliche Zeit brauchen Sie für Abstimmung und Entscheidungsprozesse. Zu den Zeiten für die Gestaltung kommt auf auch die Zeit für Reinzeichnung, Druckvorbereitung und Drucken hinzu. Bevor sie diese Produktionsschritte in Auftrag geben können, müssen Sie Angebote einholen und vergleichen. Planen Sie daher ruhig weitere drei Wochen ein, so dass in der Regel für die Erstellung eines Prospektes zwei Monate vergehen können.
  • Relativ hohe Kosten: Flyer-Design bzw. die Entwicklung professioneller Werbeprospekte können Sie in der Regel nicht selbst erstellen. Die Kosten für Grafik, Fotografie, Satz und Druck Vorbereitung sind oft höher, als der Druck selbst.

 

Prospekt Gestaltung von Moritz Dunkel Grafikdesign

Folder und Flyer erstellen ist nicht leicht. Mit ein paar einfachen Tipps, gelingt es Ihnen im Handumdrehen.

 


Wann Sie professionelle Prospektgestaltung bzw. Prospekte einsetzen sollten

  • Gezielter Einsatz in Direct Mailings: Wenn sie ein Prospekt oder einen Flyer gezielt für eine direkt Mailing-Maßnahme benötigen, setzen Sie ihn ein. Über die Messung der Rückläufer und anschließende Bestellungen erfahren Sie spätestens bei der Auswertung, in welchem Kosten-Nutzen-Verhältnis Ihre Werbemaßnahme stand.
  • Sie haben einen Außendienst/Handelsvertreter: Sie können sich nicht sicher sein, dass ihr Vertriebsmitarbeiter das Unternehmen exakt so darstellt, wie sie es gerne hätten. In diesem Fall bietet der gedruckte Flyer oder Prospekt eine wirksame Möglichkeit, die Informationen über das Unternehmen gleich lautende und in den beabsichtigten Image zu kommunizieren.
  • Sie stellen aus: Wer in wenigen Tagen 1.000 Kontakte auf einer Messe herstellt, tut gut daran, den interessierten Besuchern Informationen über das Unternehmen an die anzugeben (Messeflyer / Messeprospekt / Messefolder / Messebroschüre).
  • Sie aktualisieren ständig Produktangebot und Preise: In diesem Fall müssen Sie dies über die Verteilung von Prospekten kommunizieren. Vielleicht reichen aber auch einfacher Handzettel?
  • Sie brauchen eine längerfristige wirksame Verkaufsunterlagen: Auch dies ist ein Grund für einen Prospekt, Flyer, Folder oder Katalog. Verkaufsunterlagen verbleiben für die Dauer der Saison beim Kunden oder Handelspartner. Und muss als gedrucktes Nachschlagewerk zur Verfügung stehen.

Welche Typen von Flyer, Foldern und Prospekten gibt es?

Imageflyer / Imagefolder / Imageprospekt

Der Imageprospekt dient dazu, das Profil ihres Unternehmens zu schärfen. Sie brauchen ihn vor allem im Dienstleistungssektor, wo es kaum greifbare Produkte gibt, sondern eher darauf ankommt, welches Vertrauen man Ihrem Unternehmen entgegenbringt. Ein Image Prospekt ist darüber hinaus nützlich bei Meinungsbildnern, Medienvertretern, Banken oder anderen Kapitalgebern, bei Politikern oder Mitarbeiter in der Verwaltung, auf deren Unterstützung Sie angewiesen sind.

Produktflyer / Produktfolder / Produktprospekt

Sie wollen Produkte und Dienstleistungen in einem Markt verkaufen? Dann müssen Sie die Produktvorteile auch zielgruppenspezifisch herausarbeiten. Neben allen Produktdetails gehören dazu auch Argumente rund um die eigentliche Ware. Alternativ können Sie diese Verkaufsunterlagen als Loseblattsammlung anlegen. So lassen Sie sich gezielt zusammenstellen und ohne Streuverluste verteilen.

Verkaufsflyer (Salesflyer) / Produktfolder (Salesfoldes) / Produktprospekt (Sales-Prospekt)

Hier geht es nur um Artikel und Preise – oftmals noch so preiswert wie möglich aufgemacht und in hoher Stückzahl produziert. Solche Verkaufsprospekte können je nach Einsatz Zweck einfache Handzettel sein, die verteilt werden oder als Zeitungsbeilage und im Direct-Mailing Verwendung finden.

Wenn Sie die Kosten für einen gedruckten Verkaufsprospekt sparen wollen, dann erzeugen Sie von der Verkaufsunterlage eine Datei im PDF-Format. Sie steht dann sowohl zum ausdrucken, als auch zum Versand per E-Mail oder zum download auf ihrer Internetseite zur Verfügung.


Flyer erstellen: Grundregeln für Inhalte und Gestaltung

Die Anforderungen an die gestalterische Qualität von Flyern sind hoch. Jährlich werden in Deutschland für rund 6 Milliarden Euro Flyere gedruckt. Eine Flut von Flyern ergießt sich auf Schreibtischen der Marketing- und Chefbüros und Sekretariaten. Um sich hier herauszuheben, sind gute Argumente und eine gute Aufmachung gefragt.


Die Titelseite eines Flyers: Das A und O in der Gestaltung eines Folders

Dem Titel kommt die wichtigste Aufgabe zu. Schon beim Ansehen der Titelseite entscheiden die Empfänger eines Flyers, ob sie ihn aufblättern oder ungesehen wegwerfen.

  • Achten Sie bei der Erstellung der Titelseite darauf, dass diese einen Blickfang-Charakter (Ehe-Catcher) hat
  • Machen Sie den Leser durch die Headline neugierig auf den Inhalt
  • Nennen Sie den wichtigsten Kundennutzen auf der Titelseite
  • Verführen ist wichtiger als informieren! Für weitere Argumente haben sie ja den Innenteil. 😉
Aufgapasst beim Flyer erstellen. Die Titelseite ist die wichtigste!

Die Titel-Gestaltung eines Flyer ist die Krux beim Thema „Flyer erstellen“.

 


Die Rückseite: Warum Sie beim Flyer erstellen diese nicht negieren sollen

Nahe zu 100 % der Empfänger eines Flyers bzw. Folders drehen ihn um, bevor sie ihn aufblättern. Und andere Untersuchungen ergaben, dass 50 % aller Empfänger eines Flyers nur seine Vorder- und Rückseite betrachten. Die Rückseite muss demnach beim erstellen genau so dringlich behandelt werden wie der Titel!


Aber was kommt alles auf die Rückseite eines Flyer bzw. Folders? Und wozu dient sie?

Sie dient dazu, den Absender vollständig zu identifizieren: woher kommt er, welche Firma steckt dahinter, wo ist der Firmensitz? Platzieren Sie daher wichtige Informationen auf der Rückseite des Flyers:

  • Ihre vollständige Firmenadresse mit Anfahrtsskizze
  • Eine kurze Darstellung des Produktprogramms
  • Eine Bestell Aufforderung
  • Ein Sonderangebot
  • Den Hinweis aufs Internet
  • Referenzen zufriedene Kunden

Der Flyer-Innenteil

Wie gliedert man den Innenteil? Welche Produktlinie kommt auf die ersten Seiten? Welche Dienstleistungen kommt zum Schluss? Und welche Entscheidungskriterien gibt es dafür? Soll man noch Umsatz so vorgehen? Soll man auf den ersten Seiten abbilden, was man besonders bewerben möchte? Wann braucht es ein Inhaltsverzeichnis?

Bei allen Gliederungsprinzip sollten Sie sich am Kunden orientieren. Machen Sie also um Himmels willen nicht den Fehler, den Flyer nach Ihren internen Baureihenbezeichnungen zu gliedern. Oder nach dem Motto: die stärkste Abteilung steht am Anfang.

Betrachten Sie Flyer-Seiten oder Flyer-Doppelseiten als Einheiten, die sie einem Thema widmen. Das erleichtert Ihnen, sinnvolle Zusammenhänge zu schaffen, die den Nutzwert des Flyers und der Flyer-Erstellung für seine Leser erhöhen.


Storytelling: Flyer erstellen heißt nicht nur stupides Setzen von Informationen

Eine gute Methode ist es, das Prinzip des Storytelling anzuwenden, denn auch Flyer können eine gute Story vertragen – wobei wir unter Story einen Zusammenhang verstehen, der die verschiedenen Flyer-Inhalte plausibel verknüpft, zum Beispiel:

  • Von der Produktentwicklung bis zur Auslieferung
  • Von der kleinsten zu größten Baureihe
  • Vom Kunden Gespräch bis zum Produkt
  • Von den bekannteren Produkten zu den weniger bekannten
  • Von der Gründung bis heute

Texte und Bilder beim Flyer Erstellen, oder „wie Texte und Bilder zueinander finden“

Wenn Sie wissen wollen, was in einem Flyer neben den Überschriften zu erst gelesen wird: es sind die Bildunterschriften. Offensichtlich spielt es für die Wahrnehmung der Bildunterschriften keine Rolle, ob sie besonders groß oder auffällig gesetzt wurden. Tatsache ist, diese werden noch vor dem eigentlichen längeren Fließtext gelesen. Grund genug, die Bildunterschrift mit Sorgfalt zu erstellen. Packen Sie also wichtige Leistungsdaten in die Bildunterschrift. Wiederholen Sie keinesfalls das, was der Betrachter ohnehin schon sieht: die Bildunterschrift soll das Bild nicht beschreiben, sondern ihm eine Zusatzinformationen geben. Am besten ist, wenn Bild und Text sich zu einer gemeinsamen Botschaft vereinen. Eine Regel, die auch für den Bezug von Headlines und Bilder in Flyern gilt.


Was Querleser über das Flyer-Design verraten

Egal wie gut gestaltet Ihr Flyer ist, jeder Leser widmet ihm nur ein paar Sekunden. Nicht mehr als nötig, um zu entscheiden: ist diese Information interessant für mich? Wird es nützlich sein? Soll ich wirklich weiter lesen? Denken Sie dabei auch an Querleser: aus den Botschaften, die das Auge zuerst wahrnimmt, Überschriften, Bildunterschriften und Bildern, muss ich eine kurze Botschaft für den Leser erstellen lassen. Achten Sie darauf, ob wichtige Schlüsselworte, die Angebote beschreiben, beim oberflächlichen lesen bereits ins Auge springen.


Klare Gliederung beim Flyer-Layout

Gliedern Sie Ihren Text durch Hervorhebungen so, dass Schlüsselwörter zu Tage treten. Folgen Sie auch im Innenteil einer klaren Gliederung – von auffälliger Headline bis zu aussagekräftigen Bildern. Achten Sie darauf, dass ich Headline und Bildaussage ergänzen. Verwenden sie kein Bildmaterial, das wiederum erklärungsbedürftig ist. Verfassen Sie knappe Texte und achten Sie auch darauf den Kunden nutzen. Vergessen Sie die schlechten Beispiele mancher Firmen, die es versäumen, auf der zweiten Seite zum Punkt zu kommen. Ein Grußwort des Firmenchefs – wer ist das? Ein Inhaltsverzeichnis für gerade 16 Seiten Flyer – wer braucht das? Verschenken Sie nicht den wertvollen Platz mit einer Fuhre. Kommen Sie gleich zur Sache.


Durchgängiges Layout in Sachen Flyer erstellen

Achten Sie darauf, dass sie für ihren Flyer ein durchgängiges Layout gewählt haben, also Überschriften, Bilder und Texte an der exakt gleichen Stelle setzen. Obwohl jeder professionelle Grafiker und Grafik die seiner einen Flyer-Gestaltung ein einheitliches Raster zu Grunde legt, neigt er doch dazu, innerhalb dieses Rasters in der Seitengestaltung zu variieren. Jeder Variation kostet Zeit und Geld. Informationen beziehen Flyer-Lese aus den Inhalten, nicht aus der ständig wechselnden Gestaltung.


Aufgabe von Farben bei der Flyer-Erstellung

Wenn Sie eine Firmenfarbe gewählt haben, dann verwenden Sie diese auch im Flyer.
Mit Farben können Sie:

  • Einzelne Passagen hervorheben
  • Überschriften gestalten
  • Texte und Bilder unterlegen
  • Emotionen erzeugen

 

Wie Sie sehen haben Flyer und Prospekte ein breites Einsatzspektrum.

Am besten ist, Sie fragen Sie mich einfach, denn ich gestalte schon seit über 15 Jahren Flyer, Prospekte, Folder oder Broschüren. Nicht umsont nennt man mich den „alten“ Flyergestalter. 😉

2017-03-30T15:48:27+00:00 By |
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