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Die 8 größten Webdesign-Trends 2020

Der Kampf um die Kunden geht auch in 2020 weiter. Der Trend im SEO und Webdesign tut dies ebenso. Deswegen darf sich ein Unternehmer nicht auf das ausruhen, was er bereits schon ewig anbietet, sondern muss sich ebenso in seiner Darstellung nach außen stets anpassen. Das bedeutet nicht, dass er alles neu und sich selbst sogar erfinden muss. Aber er sollte mit der Zeit und eben den aktuellen Trends gehen, damit sein Internetauftritt nicht schon bald antiquiert wirkt oder eher zum Schmunzeln anregt. Jeder Leser wird sicherlich solche Internetseiten immer wieder mal gesehen haben und weiß, wovon die Rede ist. Der Effekt ist dann das Gegenteil und wie folgt:

  •   Das Unternehmen wirkt nicht zeitgemäß und eher konservativ
  •   Das Unternehmen setzt veraltete Methoden ein
  •   Das Unternehmen hat ebenso veraltete Produkte und Dienstleistungen im Angebot

Alleine diese 3 Gedanken, die der Besucher beim Anblick der Webseiten haben könnte, sind kontraproduktiv für das Unternehmen. Damit der Effekt jedoch weiterhin kauf fördernd bleibt, sollten die Webseiten-Betreiber die nachstehenden 8 Trends beachten, damit das Unternehmen auch in 2020 erfolgreich bleibt.


Webdesign-Trend Nummer 1:
Sich verstärkt auf den Besucher einstellen

Die Unternehmen sollten den Internetauftritt nicht für sich selbst gestalten, sondern immer für ihre Besucher und somit ihre potentiellen Kunden konzipieren. Das ist ein kleiner Kampf, insbesondere wenn mehrere Abteilungen eines Unternehmens ihre Inhalte am besten repräsentiert sehen wollen. Der Hauptfokus sollte aber nicht in die eigene Zufriedenheit gelegt werden, sondern sollte sich alleine auf die Kunden orientieren. Sie garantieren schließlich den Erfolg des Unternehmens, welcher sich in harten Zahlen äußert. Die Umsetzung mag natürlich unterschiedlich gestaltet werden, da die Zielgruppe andere Einstellungen und Wünsche haben mag. Aber auch für diese sind individuell modernere Webseiten-Fassungen anziehender.


Webdesign-Trend Nummer 2:
Stets aktuell bleiben

Wie gut die Produkte, Dienstleistungen oder sonstigen Inhalte bisher waren, sie müssen immer frisch verpackt bleiben. Das geht nur, wenn auch neue Inhalte, Bilder und Elemente eingefügt werden. Jeder Besucher möchte einfach mit Neuem verwöhnt werden. Ansonsten ist er gelangweilt und merkt sich diese Langeweile im schlimmsten Fall sogar. Er wird folglich die Internetseite weniger oder gar nicht mehr aufsuchen. Und wenige Klicks und eine kurze Verweildauer bedeuten für die Suchmaschinen einen negativen Effekt, um grundsätzlich für suchende Neukunden auffindbar zu sein.


Webdesign-Trend Nummer 3:
Schnelligkeit entscheidet

Eine Internetseite sollte den Inhalt schnell aber auch übersichtlich zeigen. Es ist eher störend, wenn sich die Seiten zu langsam aufbauen oder zu unübersichtlich gestaltet sind. Schlechtere Seiten laden zu langsam oder springen immer wieder in ihrer Ansicht, wenn sich neue Bilder nachträglich präsentieren oder sie nachgeschoben werden. Das verwirrt und stört die Besucher. Die Gefahr des Wegklickens ist in dem Fall stark erhöht.


Webdesign-Trend Nummer 4:
Atmungsfähigkeit der Webseite erhöhen

Zu viele Informationen und somit Textelemente sind hinderlich. „Das Auge ist schließlich mit“, heißt es immer so schön. Das gilt auch für die Webseiten. Werden die Augen aber überfordert, ermüden diese ebenfalls. Deswegen sind sehr viele optische Elemente, Absätze und Trennstriche so einzufügen, dass der Besucher einfach mal durchatmen kann. Dieses Vorgehen ist schon immer bei Zeitschriften in der Diskussion gewesen und hat sie zunehmend in ihrer Präsentation beeinflusst, die es nun auf Webseiten anzuwenden gilt.


Webdesign-Trend Nummer 5:
Responsive Web Designs nutzen

In der Einfachheit liegt manchmal die Stärke. Denn je einfachere HTML-Codes und optische Effekte eingebaut werden, desto übersichtlicher und schneller bauen sich die Webseite auf. Das ist viel angenehmer und einfacher für den Leser. Die Übertragbarkeit auf mobile Geräte muss zudem stärker fokussiert werden, da die Leser auf Grund eines schnelleren Internets nun noch häufiger mobil surfen. Die mobilen Endgeräte müssen stärker bedient und das Erscheinungsbild auf diese abgestimmt werden.


Webdesign-Trend Nummer 6:
Interaktion mit dem Besucher schaffen

Es ist nicht nur in Vorlesungen, im Unterricht, Weiterbildungen und Fortbildungen wichtig, dass die Zuhörer aktiv angesprochen und bei den Themen involviert werden. Auch im Internet ist der Trend vorhanden, damit die Besucher die Inhalte besser behalten und sie ihm näher gebracht werden. Die Website sollte also die Interaktion mit den Lesern fördern. Dies bedeutet, dass die Besucher Ratings abgeben, Kommentare schreiben oder Empfehlungen einpflegen können.


Webdesign-Trend Nummer 7:
Medienvielfalt erhöhen

Die Möglichkeiten der medialen Vielfalt sind groß. Deswegen sollten die Betreiber einer Webseite diese voll ausschöpfen, wo es möglich und sinnvoll erscheint. Die Besucher sind sowieso mit der Zeit gegangen und nutzen Videos auf YouTube sowie die anderen Kanäle wie Facebook, Instagram, LinkedIn etc. Diese sollte der Anwender ausnutzen und sie auf die Webseite einbinden. Solche Elemente macht den Internetauftritt bunter und trifft auf den „Zahn der Zeit“. Wichtig ist zudem, dass am besten die Symbole von den anderen Medien eingesetzt werden, die bekannt sind. Das erhöht den Wiedererkennungsfaktor und vereinfacht das Lesen. Ein Überfrachten ist allerdings auch hier nicht angebracht.


Webdesign-Trend Nummer 8:
Piktogramme oder Icons einsetzen

Piktogramme oder Icons sind kleine Symbole, die eine Handlung abbilden. Das Mülleimer-Symbol ist beispielsweise eins davon. Jeder weiß mittlerweile, dass mit dem Klicken Inhalte gelöscht werden. Deswegen helfen Bilder, die dahintersteckenden Handlungen wesentlich schneller zu erfassen, anstatt diese mit vielen Worten oder Sätzen zu erklären. Es sind jedoch solche zu wählen, die allgemein bekannt sind. Auch sollten die bereits bekannten nicht zu abstrakt dargestellt werden. Ansonsten verwirrt das die Besucher nur unnötig.


Fazit zu den Webdesign-Trends in 2020

Der Anwender wird schnell merken, dass er einen positiven Effekt erzielt, wenn er die genannten Trends beachtet und auf seiner Homepage umsetzt. Hat er allerdings nicht den „richtigen und passenden Ton“ im Webdesign getroffen, muss er noch mal nachjustieren. Das sieht er darin, wie die Besucherfrequenz nach seinen Änderungen ausfällt. Ist diese positiv, hat er es richtig gemacht. Ist sie jedoch negativ, muss er am Webdesign nochmal Nachbesserungen vollziehen.

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